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           Geschichte Musikabteilung der FreiwilligeFeuerwehr Hain-Gründau 
 
Die Hain-Gründauer Feuerwehr, die nach dem 1. Weltkrieg nur aus einerPflichtfeuerwehr bestand, wurde 1929 als eine Freiwillige Feuerwehr gegründet.Schon bald nach ihrem Gründungsjahr, gab es einige Musiker in ihren Reihen.Wenn auch sehr bescheiden, bestand diese Gruppe aus einigen Pfeifern, Trommlernund, was besonders war, auch Instrumentalbläser in Orchesterbesetzung. Der 2.Weltkrieg riss hier, wie überall tiefe Wunden. Einige Kameraden kehrten nichtaus dem Krieg zurück. Die Folge, das schöne Musizieren hatte erst einmal ein Ende.Doch der Wunsch nach Musik in der Feuerwehr blieb erhalten. Beim KreisfeuerwehrtagBüdingen in Ranstadt 1963 wurde die Idee eines Spielmannzuges in der Feuerwehrgeboren. Man sagte sich, was die anderen können, dass packen wir auch. Unterder Führung des damaligen stellv. Ortsbrandmeister, Hermann Helfrich, fandensich schnell einige junge Menschen zum musizieren zusammen. Hermann Helfrichholte sich noch zur Unterstützung Erich Jordan ins Boot. Es war allen bewusst,dass es alles Laienmusiker und hauptsächlich Musikneulinge waren, die da einenMusikzug gründen wollten. 1964, der Gründungserfolg war einmalig. Über 90Menschen waren zum Neuanfang bereit. Einige sind heute noch mit dabei.(HansLaubach, Robert Hirchenhein, Heinrich Köhler) Einmal JA gesagt, begannen dieProbleme. Es waren keine Instrumente vorhanden. Doch wo ein Wille ist, da fandsich auch ein Weg .Es folgte ein Aufruf an die Hain-Gründauer Bevölkerung. Undalle halfen mit, den Traum einen Spielmanns- und Fanfarenzug in Hain-GründauWirklichkeit werden zulassen.   
Die Eltern kauften die Instrumente für ihre Kinder, die Älteren finanziertensie selbst. Viele Hain-Gründauer stellten auch nur finanzielle Mittel zurVerfügung, Zweckgebunden für Instrumente für die Feuerwehrmusiker. Die GemeindeHain-Gründau kaufte 3 Lyren. Das Problem Instrumente war somit gelöst und esbegannen die Probearbeiten. Jede Woche zwei bis dreimal. Erster Stabführer undÜbungsleiter war Hans Geschwindner aus Gelnhausen. Mit sehr viel Geduld weihteer die Neulinge in die Geheimnisse des musizieren ein. Er überwachte alleeinzelnen Gruppen. Die einzelnen Gruppen wurden auch von Heinrich Nagel, ErichJordan, Heini Frey und Wilhelm Wagner betreut. Aus fast allen Häusern war der Lärmder Musikübenden zu hören. Jeder zu verfügbar stehende größere Raum wurdegenutzt. (Sägewerk, Schulen, Gasthaus Köhler) Man hörte die Trommler in dereine Ecke, die Bläser und Pfeifer in einer anderen Ecke des Dorfes. Bei denTrommeln und Pfeifern ging es schnell voran. Die größeren Schwierigkeitenhatten die Bläser. Aber die Geduld von Heini und den jungen Musikern zahltesich am Ende doch aus. Nach gut einem halben Jahr war es endlich soweit. Manstellte sich der Hain-Gründauer Bevölkerung und der erste öffentliche Auftrittstand bevor. 1965: Es ging nach Meerholz. Dafür gab es noch kein Auftrittsgeld.Sie wollten einfach nur spielen. Die Fahrtkosten für den Bus übernahmen dieMusiker und hauptsächlich Hermann Helfrich. Der zweite Auftritt war in Lieblos.Für einen dritten Auftritt musste eine einheitliche Uniform her. Über neunzigPersonen mussten eingekleidet werden. Aber woher nehmen und nicht stehlen? Dochauch hier machte die Not erfinderisch. Es wurde eine Marinetracht entworfen: SchwarzeHosen für die Herren und schwarze Röcke für die Damen. Diese wurden in einerGroßaktion beschafft und von jedem Musiker selbst bezahlt. Der weiße Überwurfmit Marinekragen schneiderten einige Frauen und Matrosenkappen mussten auchnoch dazu. Schon war die neue einheitliche Uniform zusammengestellt.Fanfarentücher und eine Vereinsfahne, die erste für den gesamten Verein, wurdengenäht und gestickt. An Pfingsten 1966 konnten sie sich zum ersten Maleinheitlich der Hain-Gründauer Bevölkerung vorstellen. Mit der Fahnenweihe undfröhlicher Musik spielten sie sich frei. Das war für alle ein großes Erlebnisund eine Freude bei der ganzen Dorfgemeinschaft. Es war für jeden Sichtbar, wasman in großer Gemeinschaft erreichen kann. Nun folgte der dritte undgleichzeitig erste bezahlte Auftritt in Rohrbach zum Kreisfeuerwehrtag. Es gabnoch viele erfolgreiche Auftritte, z.B. Hessentag in Bad Hersfeld undViernheim. Anfang 1970 entschloss man sich zu einer neuen Uniform. Manentschied sich für die Tracht der Landsknechte aus dem Mittelalter. SchwarzeKniebundhose, Orange Hänger und Kniestrümpfe sowie schwarzer Hut mit weißerFeder. Mit neuem Aussehen und neuem Schwung ging es weiter auf derErfolgsleiter. 1970 wurde der Spielmannszug mit seinen Musiker Hessenmeister.Viele Ausbilder und Stabführer, z.B. Hans Geschwindner, Maye Heinrich FreyTrugen zum Erfolg bei.              
In all’ den Jahren sind viele Musiker gegangen und Neue dazu gekommen.Besonders schmerzlich war der plötzliche Tod (1979) von dem Mädchen fürAlles(Komponist, Ausbilder, Stabführer und Förderer) Heinrich Frey genannt„Bäcker Heini“. Er hinterließ eine große Lücke in der Musikantenschar. Esfehlte Heinis Schwung und Elan an allen Ecken und Enden. Seinen Traum von einerMusikkapelle nahm er mit ins Grab. Man konnte diesen Verlust nur schwerauffangen. In den 80er Jahren übernahm Stabführer Horst Buß die musikalischeLeitung des Fanfaren- und Spielmannzugs .Trotz aller Mühe von Horst Buß, warenimmer weniger Musiker bereit, mit dem Spielmannszug mitzugehen. Es musste einNeuanfang her. 1992 entschloss man sich, eine neue Musikkapelle zu gründen. DieUr-Idee stammte noch von Heinrich Frey. Dem damaligen 1.Vors. derMusikabteilung, und bis 2010 aktiven Musiker, Hans Laubach ließ dieser Gedankevon Heini nicht ruhen. Er konnte einige alte Spielmannszugsleute und neue jungeMusiker dazu bewegen, einen neuen Anfang zu wagen. Sehr große Unterstützungfand er bei Heinz Helfrich als 1. Vors. des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr.Gemeinsam setzten sie alle Hebel in Bewegung, um die Sache zu einem Erfolg zuführen. Finanzielle Mittel wurden vom Verein zu Verfügung gestellt, um dieersten Instrumente zu beschaffen. Die neuen Musiker trugen auch einen großenTeil dazu bei. Der Anfang war schnell gemacht. Die ersten Ausbilder 92/93wurden schnell gefunden ihre Namen waren Andreas Grimm, Dr. Klaus Adam undThomans Keilwert. Klein aber fein war die neue Gruppe. 15-20 Musikerbeteiligten sich am Anfang der Proben, die unter der Leitung von Martin Kressaus Lützelhausen standen. Er musste viel Geduld haben mit den neuen Musiker. ZurWeihnachtsfeier der FFW im Dez. 93 wurde das erste Mal vor Publikum gespieltund die erste Prüfung war überstanden.        
Das 1. Herbstkonzert fand im Okt. 1994 statt, es halfen uns die Musiker derJugendkapelle Hailer-Meerholz dieses Konzert mitzugestalten. Der Zuspruch beiden Hain-Gründauern war damals noch nicht groß. Es sollte aber von Auftritt zuAuftritt besser werden. Ab 1995 stellten wir das Programm für das Herbstkonzertallein zusammen. Einen besonderen Stellenwert, hat jedes Jahr dasProbewochenende vor dem großen Herbstkonzert. Viel, viel Probenarbeit für dieKonzertstücke, aber auch viel Gaudi sind an diesen Tagen angesagt. EinHöhepunkt in dieser Zeit war eine Auftrittsreise an die Ostsee. RobertHirchenhein hatte in seinem Urlaub in Schleswig Holstein die Musiker der FFGadendorf kennen gelernt und freundschaftliche Bande geschlossen. Es folgteeine Einladung der Gadendorfer Musiker an Pfingsten 2000, an ihrem Fest(Ringreiten) mit unseren Musiker zu spielen. Aus einem Urlaubsflirt wurde einegroße Freundschaft zwischen den Musikern der Feuerwehr Gadendorf sowie denMusikern der Feuerwehr Hain-Gründau. Ein Gegenbesuch in Hain-Gründau war auchbald angesagt. Es sollten noch viele Folgen. Wir wollen hoffen, diese Freundschafthält noch viele Jahre. Im April 2002 verließ uns Martin Kress. Von Mai bisAugust 2002 übernahm Ralf Geiß aus Lieblos die musikalische Leitung. Ausberuflichen Gründen musste er leider Aufgeben. Einen neuen Ausbilder undDirigent fand sich in Alexander Schadt aus Horbach. Ab August 2002 kam mit ihmneuer Schwung und Elan in die Truppe. Es fanden sich immer mehr Freunde für dieMusikkapelle. Anfang des Jahres 2007 legte Alexander Schadt das Amt als Orchesterleiteraus beruflichen Gründen nieder. Ab Februar 2007 ist neuer Musikkalischer Leiterder Kapelle Herr Dr. Klaus Adam der uns schon 1992 unterstützt hat.